Dienstag, 20. Juni 2006

Meine singende Plage

gab ein Konzert.



Und obwohl ich ja wie erwaehnt taeglich in den Genuss ihrer Begabung komme ging ich auf ihre Einlandung hin an ihr Konzert. Ihre Schule hatte Tag der offenen Tuer, leider hatten das drei Schulen, ausgrund ihrer Verwantschaft, erst gingen wir zur Tanzschule anstatt an die Popstarschule, so verpassten wir leider das erste Lied. Nicht so schlimm wir kennen ihr Repertoire eh auswendig. Und wenn ich wuesste wie Videos einzufuegen dann koennte ich sogar eine Kostprobe der Plage geben.....

http://www.youtube.com/watch?v=RpJ6id0XKqI

vielleicht so?

zugegeben im verlgeich zu den anderen war sie noch ganz gut.

Dienstag, 13. Juni 2006

Tokyo spiegelei

Fussball praegt mein Leben im Moment in jeder hinsicht. Aber dazu spaeter. Heute war mein freier Tag, endlich konnte ich also die Visa gelegenheit in angriff nehem.



Um 9h brav losgezogen nach Hiroo, gleich neben Roppongi, mag beide Orte weniger, ist ja wie zu Hause. So europaeisch. Um 11h hab ich dann sogar die chinesische Botschaft gefunden, nein das finden von Adressen ist nicht einfach, zumindest nicht in Tokyo, kommt noch hinzu dass ich nicht weiss was Botschaft in Japanisch heisst.



Aber ich habs gefunden und mich voller ealn in das Warten gestuerzt. Nuemmerchen ziehn, warten, etwas sagen, Nuemmerchen ziehen warten, erklaehren und irgendwann steh ich wieder vor der Botschaft um einige Yens aermer und dazu noch ohne Pass.



Beim zueruck laufen einen kleinen Park entdeckt, wieder einmal mehr ein Paradies auf Erden , klein aber fein und erst noch mit Teich – und Fischer.



Zu gut, dieres kleine nichtige schmutzige Teich und ringsum Fischer, nimmt mich ja wunder was die neben Petflaschen noch so fangen….



Laut Strassenschilder sollte mein Zuhause ja nicht so weit von Hiroo sein. So hab ich dann also beschlossen Heim zu laufen.



5 Stunden hatte ich nun also Zeit herauszufinden, dass die Hosen zu heiss, die Tasche zu schwer, die Schuhe zu klein sind.



Aber ich hatte ja meine Kamera mit dabei, mit ihr ueberlebe ich noch alles….

Montag, 29. Mai 2006

さんぽ

Nach dem einige Zeit meine Sicht auf Tokyo vom Regenschirm arg beschraenkt war gabs Heute endlich wieder frei Sicht. Die nass kalten Tagen wichen schwueler Hitze und grauem Himmel. War es letzte Woche der Regen dem einem das Haus oder die Biblioteke verlassen erschwerte so war es heute die laemende und erdrueckende Hitze. Dennoch, meine Zeit hier in Tokyo wird erschreckend kurz und es gibt noch so vieles das endeckt werden moechte. Nicht dass ich nun Seite fuer Seite dem Reisefuehrer folge – nein die echte Schoenheit Tokyos liegt in den kleinen Quartieren, den schmalen Strassen und alten Hauesern.



Jenseits der kalten Hochhaeuser dort wo man das Gefuehl hat, dass erst gebaut wurde und dann gedacht, weil die Konstruktionen so herrlich unlogisch sind, keiner will auf den 20cm breiten Garten zwischen Haus und Haus verzichten…man koennte ja ein altes nicht mehr gebrauchtes Velo abstellen



oder einfach nur Pflanzen hinstellen, und damit es auch richtig gruen wird am besten doppelstoeckig.



Hauptsache gruen, klar gibt es die schoen gepflegten Gaertchen, die Toepfe mit schon angeortneten Blumen, ja Tokyo hat im Moment eine fast schon kitschige Farbgebung durch die vielen pinken Bluemn – oft aber steht am Strassenrand auch nur ein Topf mit Erde aus welchem irgend ein Unkrauft waechst. Wie man nicht vorhanden Platz auszunuetzen, dass weiss man hier. Noch jede Treppe hat seitlich was gruenes in Blechbuechsen stehen.



Heute nicht weit weg vom Haus, keine Lust auf Bahn. Etwas um das Haus streunen reicht, eine lange Nacht Gestern. So ist den Sendagaya mit den vielen Kistenlaeden die mir eines der groesseten Mysterien in Tokyo sind nicht zu missachten. Klar ist es eher fuer Reiche, - nicht meine Bleibe – aber sonst sind die Haeuser zu meist edel und alles macht einen sauberen luxurioesen Eindruck – waehren da nicht die Kistenlaeden, mit dem vielen Karton Abfall.



Vielleicht sind es ja nich mal Laeden ich glaube nicht dass man da was kaufen kann. Trotzdem haben sie Schaufenster, machmal ist in diesen sogar was ausgestellt manchmal aber eben nur Kisten. Es geht hauptsaechlich um Kleider, gibt hier ueberdurchschnittlich viele Schneiderein und Chemischereinigungen.



Man sieht Sie oft die Kisten aus- oder einpacken, Kleider herum schichten, gletten, anmalen was auch immer….wieso sie sich hier so anhauefen und wieso sie Dinge ausstellen aber kaum mal was verkaufen, ueberhaubt was die Aufgabe ist der vielen Angestellen weiss niemand so genau, vermutleich nicht mal die selbst.



Nach der Strasse mit den Kistenlaeden komm ich zum Shrein von Sedagaya, klein aber um so schoener. Drei Schueler sind am beten, man hoert sie laut Klatschen, vermutlich fuer gute Noten. Verrueckte Welt, sogar am Sonntag muessen sie an Schulveranstalltungen.



Ein Gaertner pflegt die Wasserlillien im Tempelgarten, es blueht erst eine.
Es gibt einige Steine die als Baenkchen dienen, sehr niedrig, so dass man die Knie am Kinn hat, trotzdem ist jedes besetzt.



Die Meisten lesen, oder rauchen. Man darf hier ja nicht auf offener Strasse ruachen – doch darf man, man darf aber nicht gehen und die Asche sollte man auch auffagen, darum hat hier jeden einen Tragbaren Aschenbecher mit sich, aber es gibt auch viele Raucherplaetze.



Gut fuer den Gemeinschaftssinn – aber leider stehen sie meistens schweigend in einem Kreis um den Aschenbecher. Auch hier. Eine dicke Katze geht von Bank zu Bank und laesst sich von dem mitgebrachten Obento verwoehnen und bekommt auch ihre Streicheleinheit. Sie muss was wie die Koenigin sein unter der Katze, oder der absolute Verliehrer, stark gekennzeichnet von Kaempfen , voller Narben und die Haelfte des linken Ohres fehlt.



Dem Beispiel der meisten hier folgend nehem auch ich mein Manga hervor, der braune, hier uebliche Umschlag verdeckt zum glueck was ich lese, die Welt muss nicht wissen dass ich mich mit kinder Mangas herumschlage – quaele mich immer noch mit Dedectiv Conan, naja quaelen ich mag ihn ganz gut.



Das Lesen bald aufgegeben, Moskitos hatten spezielle freude an meinem Schweizerblut, steht halt nicht auf der taeglichen Speissekarte – mit verstochen Beine als auf nach Hause.



Mich in den engend verwirrenden Straesschen verirren um spaeter ploetzlich vor dem Haus zu stehen. Die Koreaner haben gekocht, und ich bin eingeladen. Es ist so scharf dass mit seit langem mal wieder die Traenen kommen. Es kommen immer neue Gerichte, ich muss immer weiter essen –



wegen mir unterdessen nicht mehr sooo scharf, schaerfer aber unterdessen die Kommentare gegen die Schweiz – muss mein Land auf Leib und Seele verteidigen und wenn die liebe Manschaft nun nicht gegen Korea gewinnt dann muss ich Roesti kochen – lieber schweizer Nationalmanschaft がんばて下さい

Sonntag, 14. Mai 2006

Chaesspaetzli und Karaoke

Da sich mein deutscher Mitbewohner zum Geburstag Spaezli wuenscht, also nein eigentlich wuenschte er sich ausdruecklich Spetzle, nun da sein Geburstag faellig war - kochte ich Spaetzli...unter den herrschenden Umstaenden wurde es erstaunlich gut.



Links ist das Geburtstagskind....und neben Ihm Wang, der ganz stolz erklaehrt hat dass er deutsches Essen bestimmt nicht mit おはし(Staebchen) essen werde....er hat dann mit zwei Gabeln gegessen...wir haben dann Hashis verwendet, sind ja viel praktischer als Besteck, wenn ich an dieser Stelle gleich mal etwas missionieren darf...



so kocht man Wuerste im Reiskocher....

Nach dem essen gingen wir zum Karaoke. Gibt gleich neben unserem Haus eine, ist zwar ein teuerer Spass, aber war schon lage nicht mehr und hab ja am Freitag meinen Lohn ausbezahlt bekommen. Ich mag ja Karaoke ueberhaubt nicht, aber man muss ja die Kultur in allen Bereichen ausleben...


der Jup ist im ueberigen mein neustes Model, ich sag euch Stoffmusterungen gibts hier....すごいいいいいい



so weit meine Party Gesellschaft....

Dienstag, 9. Mai 2006

かわいそうね



Das arme Ding, taeglich von hunderten von Autos ueberfahren werden ist kein leichtes Leben.....

Fussball mit dem Boss


Rote vor noch ein Tor....ne hab sie weniger angefeuert, war etwas alleine am Feldrand

Es scheint, dass wenn man so richtig deutsch sein will, es nicht ausreicht, Bier auszuschenken. Wie es sich gehoert hat unserer Restaurand nicht nur eine fussballdominierte Innendekoration, sondern auch eine eigene Fussballmanschaft - nun gut ausser den Tricots ist daran ja nichts deutsch - und einen Fan, mich. Nun ja nicht wirklich, hab mich in Mitten des Turniers verzogen....aber ein Fan bin ich trotzdem es kamen naehmlich irgendwelche Leute von einem Gourmentmagazin und da musste ich in einem T-Shirt der deutschen Nationalmanschaft wurstessend und biertrinkend Modellsitzen... sehr echt.

Mittwoch, 3. Mai 2006

Leben mit Mitbewohner

ist nicht immer einfach.

Es ist 4Uhr Morgens, man bittet darum, den Radio abzuschalten oder zumindest nicht mehr so laut dass es in ganz Tokyo zu hoeren ist....nein eigentlich ausschalten. Es gibt Dinge die man in einem Zimmer, welches man mit 5 anderen teilen muss nicht tun kann, laute Musik hoeren ist meiner Meiung nach eines davon. Nicht mal Tagsueber...die Kopfhoerer wurden ja auch wegen irgendwas erfunden nicht? naja egal,aufjeden fall darf sie ruhig wieder guten Morgen wuneschen und so. soll nicht so tun nur weil ich sie einmal auf ihr asoziales Verhalten hingewiessen habe, wie alt sind wir den? Und vorallem soll sie aufhoeren mich so boese anzugucken langsam aber sicher bekomme ich Angst.

Im Grunde eine traurige Angelegenheit, aber es scheint, dass sich auf diesem engen Raum ein Rassismuss herausbildet der kaum mehr zu ueberbruecken ist. Wir haben nun im Haus hauptsaechlich zwei Gruppen, die Koreaner und der Rest. Naja mehr Koreaner als Rest im Moment, aber aufjedefall moegen sie uns nicht, gut ich glaube es nicht ein nicht moegen es ist eher geschicketes ignorieren....ich meine nicht nur dass sie nichts sagen wenn man neu nachhause kommt dabei gibt es doch gerade im japanischen solche schoene Worte wie Okairi, oder itarashai...aber nein nicht fuer den Rest. Aber nicht nur solche Dinge sind es die mich langsam aber sicher nerven...es sind auch die lauten Filme im Zimmer, wenns doch wenigstens auf Japanisch waer, oder das selbstverstaendliche umschalten des TVs dabei kann ich es nicht leiden wenn mir jemand Happy Mania umschaltet jep irgendwo ist da eine Grenze und meine ist da wo man Happy Mania umschaltet um irgend eine Tiersendung zu sehen.
Wie gesagt das zusammenleben ist nicht einfach, und wird nicht einfach wenn die meisten untereinander die selbe Sprache sprechen.

nun muss aber hinzugefuegt werden, dass es weniger die Koreaner sind, sonder einfach einige meiner Mitbewohner die das Leben nicht einfacher machen, wie es nun mal der Zufall will sinds nur Koreaner die probleme machen.....Tatsache aber ist, dass sie den Rest nicht so moegen, sprechen sie von uns den auch immer von den Shiroihito (weissen) - glaube nicht dass sie das nett meinen.....naja ist auch egal....das mit happy mania nervt mich im Moment einfach gerade weil nun kann ich mir die Lege gewohnheiten von irgend welchen Voeglen angucken.....楽しいね


Der Radio wieder auf volle Lautstaerke, aber es ist ja noch nicht so spaet. und was zu sagen - steht mir wohl nicht mehr zu.....weiss nicht wie lange sie sich noch damit begnuegt nur mit Blicken zu toeten...

Mittwoch, 19. April 2006

Hello Kitty Krieg



Ich habs ja schon mal erwaehnt, man ist hier allgemein verrueckt nach Kitty,



ich auch. Aber Ausnahmen bestaetigen die Regel. Einige Meiner Mitbewohner, allesammt nicht Japaner,



Japaner wuerde so was nie tun, hassen Kitty. Haben sie doch eifach den Kittystempel verbrannt



...nun aber herrscht Krieg! so nicht.





Annmerkung: Fuer das Sprachengewirrung uebernehm ich mal keine Garantie, nur das Arabisch das stimmt schon, das hat meine palaestinensische Freundin geschrieben....den rest stammt von mir...darum keine garantie

Sonntag, 16. April 2006

Kein einziges Ei

So was heute ist Ostern und der Osterhas ignoriert mich eifach....was fuer ein Leben kein einziges Ei angemalt und nicht mal ein weisses Lind-Ei. So dann geh ich mal frust Kaffe trinken und lernen.....es ist schon Oster oder?

私の部屋。。。

Eigentlich bin ich jetzt auf einer お花見party, also eher eine afterお花見party, denn die Kirschblueten sind schon lange vorbei, runter geregnet.....leider. Und eben wie gesagt, es regnet in letzter Zeit immer mal wieder, auch Heute. Gut nun hab ich wenigstens Zeit mein Zimmer vorzustellen, wenn wir es denn den Namen Zimmer verdient. Vielleicht ist eher nur ein Raum, ein Raum mit drei Koreanern, einer Chinesin die fliessend Koreanisch spricht, und einer japanischen Amerikanerin. Das mit den Koreanern ist in sofern ganz gut, dass die kein English sprechen aber mehr oder weniger gut Japanisch..... aber eben mein Zimmerchen:



Das ist unser Zimmer. Es ist einiges laenger als breit, als so ein richtiger Schlauch, mit je drei Doppelbetten. Ich lebe oben, und ganz hinten, ich denke eines der besten Betten, die Tuere ist weit weg, ich habe kein Bett visavis und die "Balkontuere" ist gleich nebenan. Die Betten haben nette gruene Vorhaenge rings herum, karriert, wenn sie geschlossen sind dann hat alles einen gruenen schimmer. Gruen als Farbe der Hoffnung, bestimmt mit absicht, wenn man erst mal hier lebt dann bleibt nur noch Hoffen, hoffen auf reich werden und ausziehen....nein qutasch es gefaellt mir ganz gut, ist aufjedenfall nicht einsam, und einsam war ich genug in Japan dass will ich nie mehr sein.



Das ist nun MEIN Zimmer, ich meien hier lebe ich, in der Nacht. Diese Sicht hab ich wenn ich ganz am Fussende sitze, meine Hello Kitty ist im uebrigen nicht ein abschtieg in den Kitsch sondern ein zugestaentniss an die japanische Kultur, und mal erlich ich liebe Sie. Aber nicht so sehr dass ich etwas kaufen wuerde, aber dass ist gar nicht noetig, mann bekommt es ja geschenkt.



und so siehts aus wenn ich quasi auf der Kitty sitze. Rechts hab ich meine Kleider aufgehaengt, jene Kleider die ich anhabe, hab natuerlich noch mehr, aber die sind da:



in meinem Koffer gleich neben meiner "Treppe" natuerlich habt man noch mehr Platz zur verfuegung, sie sind ja nicht knausrig, nein ich hab noch drei Regale die jeweils etwa 30cm lang sind, und einen halben Tisch:



im Bild auch noch Che, meine Unternachbarin, oder wie man das nennt. Aber sie ist noch ganz, neu. Im grunde hab ich weniger Kontakt mit ihr ich weiss nicht, ganz einfach ist es ja auch nicht mit all den Koreanern, nicht das es Probleme gibt, aber es ist so ein ignoriern, richtig Kontakt hab ich nur mit der japanischen Amerikanerin, die anderen sind alle viel aelter als ich auch wenn wir alle ungefaehr gleich alt aussehen, dann ist es eher ein bemuttert werden....ganz nett, darf immer mal wieder mit ihnen essen. Ich glaube die denken ich sei viel zu jung, fuer alleine so weit weg zu gehen. Wirklich sie betonen es immer wieder 二十歳だけ。。。。わかいね。。。。

napoleon auf reisen

ganz allein in Tokyo

DIE NEUE ADRESSE

neue adresse im moment noch ungewiss, was aber nicht heisst, dass ich auf der Strasse lebe.... emai:kashikinaka@hotmail.com

muss man gesehen haben!

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